<![CDATA[Tarifa und Costa de la Luz 2009]]> http://www.loggel.com/lifelogs/flemi/Holiday-Travel--Tarifa-und-Costa-de-la-Luz-2009/740 de-de ©2008 loggel.com Sat, 04 Feb 2012 15:32:54 +0100 <![CDATA[Ich muss passen, zuviel Wind und die Guardia Civil]]> flemi Thu, 26 Feb 2009 00:00:00 +0100 http://www.loggel.com/lifelogs/lvlfullentry/Holiday-Travel--Tarifa-und-Costa-de-la-Luz-2009/740/3512&mode=0&overview=1
Wie es am Morgen aussieht, stimmt die Windvorhersage, bzw. sie ist untertrieben. Weisswasser habe ich bisher noch nicht gesehen.

Also was bleibt uns übrig. Wir fahren zu den Mittelmeerspots.
Wir fahren nach Sotogrande, in der Hoffnung das dort etwas weniger Wind ist. Richtig gedacht. Nur der Wind ist auflandig. Und ein Shorebreak ohne Gleichen. Und obendrein sonst niemand zu sehen. Niemand, nein die Guradia Civil und Local ist auch vor Ort. Und wer einmal sagt, Deutschland wäre ein Polizeistatt sollte mal nach Andalusien fahren. Nicht genug, dass wir in den letzten 1,5 Wochen öfters kontrolliert wurden als in unseren ganzen 38 bzw. 43 Jahren zuvor. Nein, die Krönung gab es heute.

Ich spaziere so am Strand entlang, um zu schauen ob Kiten möglich wäre, und beobachte 4 Uniformierte wie Sie sich an einer Standbude zu schaffen machten. Nichts besonderes denke ich, und gehe zum Wagen zurück. Auf einmal Rufe. 2 der besagten kamen auf mich zu und fragten mich, woher ich komme, wer ich bin, wo meine Papiere sind, wo ich wohne. Also sind wir zusammen zum Wagen wo die ganzen Papiere lagen. Nichts desto trotz. Sie waren freundlich, und nachdem ich Ihnen die gesamten Papiere gezeigt habe, die ich dabei hatte waren Sie auch zufrieden, zogen ab und machten sich wieder mit ihren 2 anderen Kollegen an der Bude zu schaffen.

Da die Bedingungen zu chaotisch waren entschieden wir uns nach Canos zu fahren.

Dort angekommen herrschten traumhafte Bedingungen, sofern man ein ca. 70 Liter Windsurfbrett und ein 3,5 - 4 qm großes Segel besaß.

Auf gut deutsch, ca. 8 Windstärken und kein Kiter weit und breit. Aber die Show, die die Windsurfer abgeliefert haben. Erste Sahne.

Wir haben uns dann einmal auf dem Weg zum Leuchtturm sandstrahlen lassen und sind dann zurück nach Tarifa.

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<![CDATA[Und es wurde windig]]> flemi Wed, 25 Feb 2009 00:00:00 +0100 http://www.loggel.com/lifelogs/lvlfullentry/Holiday-Travel--Tarifa-und-Costa-de-la-Luz-2009/740/3507&mode=0&overview=1
Heute Morgen wollen wir erst mal in den Ort ins Internet Cafe, um uns für Samstag für eine Vorstellung der Real Escuela, der königlich spanischen Hofreitschule anzumelden. Leider war meine Visa Karte für solch eine Transaktion nicht registriert. Bärbel hat das dann mit einem Anruf geregelt. Sprich, Samstag geht es nach Jerez.

Aber was machen wir jetzt mit dem angefangenen Tag?

Kiten!!!

Wir also zum Valdevaqueros, ganz schön was los, zumindest an Land, alle Schnacker dieser Welt mit Ihren Roy Bean Sonnenbrillen waren versammelt, aber keiner wollte aufs Wasser. Hauptsache klug schnacken.

War uns zu blöd. Also ab nach Bolonia. Uns siehe da. Kein Kiter auf dem Wasser. Aber Windsurfer, und zwar einige. Sind eben doch die "härteren".

Da wir nun schon mal da sind baue ich den 7er auf. Mit einem "Scheiß"-Gefühl. Dieses Gefühl sollte mich auch nicht täuschen. Auf dem Wasser war es zwar schön zu fahren, so zwischen den Wellen, aber die Boen haben mich ab und zu ganz schön ausgehebelt. Und das bei schrägablandigen Wind. Hier wäre keiner zur Hilfe gekommen.

Nach ca. 1,5 Stunden musste ich den Kite neu trimmen. Der Wind wurde stärker. Mehr ging nicht. Letzer Knoten und Depowert.

Dann noch einmal für ca. 1,5 Stunden aufs Wasser. In der Zwischenzeit sind auch ein paar andere Kiter aufgetaucht. Schon beruhigend.

Dann noch schnell den Anzug aus und in die Sonne gelegt.

Morgen soll der Wind noch etwas zunehmen. Wie, 8-9 dann habe ich wirklich keine Chance mehr auf Wasser. Oder vielleicht nach Canos.

Ich werde berichten

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<![CDATA[Barbete Canos]]> flemi Tue, 24 Feb 2009 00:00:00 +0100 http://www.loggel.com/lifelogs/lvlfullentry/Holiday-Travel--Tarifa-und-Costa-de-la-Luz-2009/740/3506&mode=0&overview=1
Man sollte sich Socken anziehen auch wenn das bescheuert aussieht. Aber die Blasen danach sind auch nicht ganz ohne. Na, ganz so schlimm war es dann doch nicht.

Die Aussichten während der Wanderung waren fantastisch.

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<![CDATA[Osborne]]> flemi Mon, 23 Feb 2009 00:00:00 +0100 http://www.loggel.com/lifelogs/lvlfullentry/Holiday-Travel--Tarifa-und-Costa-de-la-Luz-2009/740/3502&mode=0&overview=1
Heute wollen wir mal ganz früh los. Ok, ist 8:30 Uhr geworden. Die Osborne Bodega ist in el Puerto de Santa Maria, ca. 1 Stunde Fahrt. Dort angekommen die erste Enttäuschung. In der Brandy Destillerie werden keine Führungen gemacht, jedoch in der Bodega in der Stadt. Also suchen wir die Bodega in der Stadt. Als wir ankommen erfahren wir, dass heute nur eine deutsche Führung um 12:30 durchgeführt wird.

So lange wollten wir eigentlich nicht warten, entschließen uns dann aber doch dafür.

Die Führung begann mit einem Film über die Firma Osborne selber und im 2. Teil über die eigentliche Herstellung des Sherry bzw. des Brandys. Leider wurde nach dem ersten Teil das Licht angemacht, der Film wurde gestoppt, und es kamen ca. 50-60 Pensionistas reingestürmt. Wie sich hinterher herausstellte wollte der Führer dieser Gruppe seine eigene Haut retten, und hat uns 2 als kleineres Übel angesehen. Die Pensionistas hätten ihn gelyncht, wenn diese noch 10 Minuten hätten warten müssen. Ja so ist das wenn man keine Zeit mehr hat, vor allem als "Pensionista".

Nach der Führung, die statt in einer 50er Gruppe nur für uns 2 in deutsch gehalten wurde, ging es zur Verköstigung der einzelnen Sorten. Da es unserer Führerin wegen des abgebrochen Films schon peinlich war, hat sie uns abseits der Massen in die heiligen Nebenräume geführt, wo es dann die einzelnen Sorten Sherry und ein paar kleine "Schweinereien" gab.

Leicht angeschwippst wollten wir dann die Fähre nach Cadiz nehmen, die nur ein Katzensprung von der Osborne Bodega entfernt war. Wir mussten noch eine Stunde warten. Als wir dann pünktlich am Anleger ankamen waren sie wieder da, die "Pensionistas". OK, kein Problem. Dachten wir. Da die Kapazität auf der Fähre beschränkt ist hatten wir Pech gehabt. Es gab keine Tickets mehr. Und Ärgern...

Wollten dann noch kurz nach Rota fahren, um uns dort noch einmal die größte amerikanische Militärbasis auf europäischen Boden anzuschauen. Viel zu sehen gab es nicht, da alles weiträumig abgesperrt war.

Kurzentschlossen sind wir dann von Rota aus mit der Fähre nach Cadiz gefahren. Wir hatten dadurch zwar nur 2 Stunden Aufenthalt, aber besser als gar nichts. In Cadiz erwartete uns der berühmte Carnaval von Cadiz. Über den Carnaval könnte man noch einiges Schreiben, werde dieses aber in einem Reisebericht nachholen.

Zurück im Hafen von Rota viel mit ein kleines Womo auf. Siehe Foto. Niedlich , oder??

Zu Hause angekommen qualmten mir die Füße. Morgen ist Faulenzen angesagt, zumal gutes Wetter und wenig Wind vorhergesagt wurde.

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<![CDATA[Die Wellen werden immer größer]]> flemi Sun, 22 Feb 2009 00:00:00 +0100 http://www.loggel.com/lifelogs/lvlfullentry/Holiday-Travel--Tarifa-und-Costa-de-la-Luz-2009/740/3501&mode=0&overview=1
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<![CDATA[Bolonia]]> flemi Sat, 21 Feb 2009 00:00:00 +0100 http://www.loggel.com/lifelogs/lvlfullentry/Holiday-Travel--Tarifa-und-Costa-de-la-Luz-2009/740/3499&mode=0&overview=1
Auf dem Weg vom Hafen zurück zum Appartement sind wir noch an dem kleinen Strandstück zwischen Hafen und Insel vorbeigekommen, wo der Wind, wenn er von Osten kommt voll auflandig kommt. Hört sich zwar gut an, die Bedingungen dort sind aber alles andere als einfach. Stürzen sollte man nicht, da man sich dann von seinem Material verabschieden kann. Einige Locals hatten es dann doch gewagt.

Es war inzwischen auch schon 13:30 Uhr, und ich verspürte immer noch nicht die große Lust aufs Wasser zu gehen.

Welcher Spot fehlte jetzt noch: Getares, Canos, Düne und Stadtstrand.. ach ja Bolonia fehlte noch. Ab dem 2ten Tag wenn der Levante recht stark weht kann man hier unterhalb der Bucht Kiten gehen. Die Windsurfer sind weiter nördlich in der Bucht. So kommt man sich auch nicht ins Gehege. Auf dem Weg nach Bolonia kommen uns eine Vielzahl von Fahrzeugen mit Brettern auf dem Dach entgegen. Kein gutes Zeichen, aber jetzt ist es auch nicht mehr so weit. In Bolonia angekommen ist niemand zu sehen. Ein Windsurfer macht sich gerade fertig aber sonst.... Na gut, wenn wir schon mal hier sind. Neo an Kite aufgepumpt und ab aufs Wasser. Einfach genial, schöne Wellen niemand auf den man achten muss. OK, es gibt einige Windlöcher, wie es beim Levante üblich ist, und wenn man Höhe fahren will, muss man ganz schön weit raus aufs offene Meer.

Nachdem ich dann bis fast zur Düne die Wellen abgefahren bin merkte ich, dass im unteren Teil weniger Wind war. Das bedeutete, das ich die Höhe jetzt zu Fuß gehen musste. Dies machte ich dann 2-3 mal und dann so ca. gegen 17:00 Uhr war es dann endgültig vorbei mit dem Wind.

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<![CDATA[Na wo fahren wir denn hin?]]> flemi Fri, 20 Feb 2009 00:00:00 +0100 http://www.loggel.com/lifelogs/lvlfullentry/Holiday-Travel--Tarifa-und-Costa-de-la-Luz-2009/740/3498&mode=0&overview=1
Erstes Ziel ist die Düne, an der wir letztes Jahr im Februar ein Appartement gemietet hatten. Leider hatte der Besitzer es gerade zu der Zeit verkauft als wir da waren. Der neue Besitzer, ein reicher Engländer aus Gibraltar wollte es dann Privat nutzen. Leider, da die Lage schon traumhaft war.

Auf jeden Fall war mir der Wind zu ablandig. Also ab nach Getares. Dort angekommen konnte ich schon die ersten Kiter mit Ihren 12 er Kites kämpfen sehen. Gut, das ich nur den 9er und das kleine Brett mit nach Getares genommen habe. Und wieder zurück zur Düne bzw. nach Valdevaqueros , eine Strandabschnitt vorher. Schnell den 9er aufgebaut und raus aufs Wasser. Bedingungen waren sehr gut. Nur unter Land merkt man den ablandigen Wind da es da sehr böig war. Ansonsten sehr entspannt, da ja Februar. Ich möchte nicht sehen, wie voll es im Sommer hier ist.

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<![CDATA[Gibraltar]]> flemi Wed, 18 Feb 2009 00:00:00 +0100 http://www.loggel.com/lifelogs/lvlfullentry/Holiday-Travel--Tarifa-und-Costa-de-la-Luz-2009/740/3470&mode=0&overview=1
Püh, sind das eine Schlange an Autos, die alle nach Gibraltar rein wollen. Personalausweiskontrolle überstanden, aber warum geht es nicht weiter? Ach so die Schranke ist runter. Hier in Gibraltar gibt es die einzige Straße, die eine Landbahn eines Flughafens kreuzt. Und gerade ist ein Easyjet gelandet.

Nachdem wir mal wieder vergeblich nach einem Parkplatz in der Nähe der Cable Car Bahn gesucht haben, sind wir zum Point Europe gefahren. Ist der südlichste Punkt Gibraltars. Parkpläte gibt es hier en masse.

Von hier aus sind wir dann mit dem Linienbus für 1 Euro ins Zentrum gefahren.

Dann mit der Cable Car Bahn auf die Bergstation und dort oben eine kleine Excursion gemacht. Die Aussicht von dort oben ist phänomenal. Die Affen die den Felsen in Besitz genommen haben sind recht friedlich. Respekt sollte man trotzdem haben, da einige doch eine respektable Größe haben.

Irgendwann am Nachmittag haben wir dann den Rückweg angetreten. Sprich, ab in die zum Teil 5 spurige Schlange, die sich vor der Grenze entstanden ist.

Wieder zu Hause hat der Wind gedreht. Kommt jetzt auflandig, könnte für den 12er Kite reichen. Aber die Beine sind zu schwer, wir haben ja Urlaub...

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<![CDATA[Canos de Mekka]]> flemi Tue, 17 Feb 2009 00:00:00 +0100 http://www.loggel.com/lifelogs/lvlfullentry/Holiday-Travel--Tarifa-und-Costa-de-la-Luz-2009/740/3469&mode=0&overview=1
Also ab Richtung Canos de Mekka. Es erwartete und Sonnenschein und 25 bis 30 Knoten Wind. Gut, das ich den 7er Kite im Apartement gelassen habe.

Was nun tun, zurückfahren, nee, dauert zu lange. Also erst einmal den 9er aufgebaut und hoch gelassen. Natürlich den letzten Knoten genommen (für mehr Wind)

geht doch.

Schnell den Anzug an Weste und Trapez um und raus aufs Wasser. Wind kommt Sideshore bis leicht Sideoffshore, also leicht ablandig. Die Kiter halten sich links vom Leuchturm auf. Sprich wenn der Kite abschmiert landet man zumindest auf dem Riff und nicht auf dem offenen Meer. Ansonsten sind die Bedingungen traumhaft. Schöne Wellen mit weitem Abstand (nicht wie in Getares) und dazwischen Flachwasser. Optimal. Nur ab und zu wird mir ein bißchen mulmig, und zwar wenn ich etwas Höhe laufe.

Das Riff unter mir ist sehr, seeehr gut zu erkennen. Richtig abschmieren möchte ich hier nicht. Ich denke mal 20 cm unter Wasser. Hängt auch ein wenig vom Tidenstand ab.

Nach ca. 2 Stunden ist es das auch gewesen. In der Zwischenzeit ist die Sonne verschwunden und der Wind hat etwas nachgelassen. Ab zurück nach Tarifa.

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<![CDATA[Lidl, Getares und Co.]]> flemi Mon, 16 Feb 2009 00:00:00 +0100 http://www.loggel.com/lifelogs/lvlfullentry/Holiday-Travel--Tarifa-und-Costa-de-la-Luz-2009/740/3455&mode=0&overview=1
So, der erste Tag kann beginnen.

Nachdem wir gestern Abend noch eine Flasche Wasser in einem der reichlich vorhandenen 24 H Kioske in Tarifa erworben haben, kommen wir nicht drumrum ein paar Vorräte einzukaufen.
Während des Einkaufens, der Wagen wird immer voller, überlegt man sich, ob es nicht doch günstiger gewesen wäre in dem Rio Hotel in Chiclana für fast dem gleichen Preis einzuchecken. Nee nee, wir wollen es einfach haben. Und einfach ist es wirklich.

Ok 2 spanische Sterne sprechen nicht gerade von Luxus. Aber wer mit Camping groß geworden ist, für den ist alles Luxus.

Der Lidl in Tarifa macht um 9:15 Uhr auf, für die, die es interessiert. Ganz schön spät für uns Frühaufsteher.

Also schlafen wir mal richtig aus. So gegen 8:00 Uhr wird%u2019s so langsam hell. Also schnell mal auf den Balkon und sehen was der Morgen einen so bringt. Sonne mit ein paar Wolken. Leider nur am Morgen. Gegen Mittag ziehen Wolken auf, und mit 13 Grad ist es nicht gerade warm.

Ach ja, hätte ich fast vergessen, wir haben Levante mit ca. 7 Windstärken oder besser gesagt,
ablandiger Wind, nur etwas für Lebensmüde. Im Hinterkopf habe ich schon Bolonia, eine Bucht weiter nördlich. Südlich geht ja nicht, da Tarifa der südlichste Punkt Spaniens ist.

Aber vorher wollen wir uns noch Getares, einen Vorort von Algeciras angucken. Ist zwar entgegengesetzte Richtung, aber auch nur 14 km, und bei den gut ausgebauten Strassen hier im Süden eine Fahrt von ca. 20 Minuten dauer.

In Getares angekommen wundert mich eins: kein Kiter oder Surfer auf dem Wasser, obwohl die Bedingungen OK sind. OK, es sind Nordsee Bedingungen Wellen in schneller Folge die chaotisch brechen. Aber ich denke, wenn man erst einmal Höhe gewinnt sollte dies kein Problem sein. Meistens zumindest.

Also 9er CB IDS aufgepumpt gestartet und los. Es geht besser als gedacht. Es sind ca. untere 6 Windstärken. Ich fahre den 9er IDS auf dem mittleren Knoten. Es macht Spaß. Fast 4,5 Monate ist es her, das ich auf dem Wasser war. Endlich wieder barfuss. Es sind ca. 15 Grad. Super. Nach 2 Stunden reichts dann auch. Nachdem ich ein paar mal ordentlich gewaschen wurde, und mindestens 1 Liter Meerwasser im Magen mache ich Schluss für heute.

Jetzt noch schnell zum Mediamarkt in Algeciras um zu gucken, ob es günstig Lautsprecher für das Netbook gibt, damit man zumindest etwas Musik im Apartment hat.

Nach kurzer Fahrt bis Abfahrt 113 hatten wir den Mediamarkt erreicht. 8,99 Euro und wir hatten die Lautsprecher.



Es war jetzt auch schon 17:00 Uhr, aber mich würde doch interessieren wie die Bedingungen in Bolonia sind, wo ja schon so viele von geschwärmt hatten.

Kein Problem, ist ja nur ca. 20 Km von Tarifa entfernt. Alleine der Weg dorthin ist zu empfehlen.

Dort angekommen wundern wir uns. Keine Kiter oder Surfer, das kennen wir doch. Nur hier hat das einen anderen Grund. Der Wind kommt auch hier noch sehr ablandig, sprich, sehr böig und nicht ungefährlich.

Wir machen also die obligatorischen Fotos und fahren zurück Richtung Tarifa.

Da die Strecke ja so schön zu fahren ist, beschließen wir, dass Bärbel die Strecke fährt, um sich an den Ford Focus zu gewöhnen. Nach kurzer Zeit bereuten wir den Entschluss.

Nämlich zu dem Zeitpunkt, als uns die Guardia Zivil rauswinkte, und zwar zur Verkehrskontrolle. Ist ja kein Thema, wenn man alle Papiere dabei hat. Aber wenn nicht???
Mich hätten sich bestimmt auseinander genommen. Aber Bärbel. Nachdem Sie mit einem Lächeln und ohne Spanisch-Kenttnisse dem Netten Jungen Beamten erklärt hatte, dass alle im Appartment liegt sagte er OK und das wars. Es ging weiter. Ja, diesen Charm müsste man haben.

Wir hatten schon auf Sonne auf dem Balkon gehofft. Leider steht die Sonne im Februar noch so tief, das wir wohl oder üben diese 2 Wochen ohne Sonne auf dem Balkon auskommen müssen. OK, erst einmal muss die Sonne scheinen.

So jetzt gönne ich mir einen kleinen Drink. Ich muss zugeben, ich bin doch etwas KO, milde ausgedrückt.

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<![CDATA[Der Abflug]]> flemi Sun, 15 Feb 2009 00:00:00 +0100 http://www.loggel.com/lifelogs/lvlfullentry/Holiday-Travel--Tarifa-und-Costa-de-la-Luz-2009/740/3414&mode=0&overview=1
Gepäck sit aufgegeben. Kitebag wog 31,5, die Koffer 13,5, wir können also noch massig aus Malaga mitnehmen.

Spannend war die Handgepäckkontrolle. Da wir so viel Elektronik Kram im Rucksack hatten, wurden wir extra kontrolliert. Und zwar mit einer ganz neuen Methode. Der Rucksack wurd aufgemacht, eine Sonde reingehalten, danch das Messplättchen rausgenommen und analysiert.

Kenn ich sonst nur vom Schornsteinfeger.

Ist aber OK, solange es der Sicherheit dient.

So, mal sehen ob ich in Tarifa auch ins Netz komme.

Jetzt werden wir uns aber mal langsam zum Boarding begeben.

Aber vorher lade ich noch ein paar Fotos hoch.

Bis denne

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<![CDATA[Die Vorbereitung]]> flemi Sat, 14 Feb 2009 00:00:00 +0100 http://www.loggel.com/lifelogs/lvlfullentry/Holiday-Travel--Tarifa-und-Costa-de-la-Luz-2009/740/3413&mode=0&overview=1
Oder: 10 KG Handgepack, 15 KG Koffer, 32 KG Kitegepack.

Klingt nach viel, ist es aber nicht. Alleine mein Koffer beinhaltet zur Hälfte noch Kitegepäck obwohl das Kitebag schon 32 KG wiegt.

Na wird schon irgendwie hinhauen. Möchte nur nicht am Schalter morgen noch umpacken müssen.

Na, wir werden sehen.

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